Duftöle

Hay

10ml Basisöl (Mandelöl, Weizenkeimöl oder ein anderes geruchsneutrales Oel)
1 Tropfen Lavendel
2 Tropfen Melisse oder Lemongras
3 Tropfen Sandelholz

Will

10ml Basisöl (Mandelöl, Weizenkeimöl oder ein anderes geruchsneutrales Oel)
3 Tropfen Ylang Ylang
2 Tropfen Vetiver
2 Tropfen Zypresse

Corvelia

10ml Basisöl (Mandelöl, Weizenkeimöl oder ein anderes geruchsneutrales Oel)
2 Tropfen Ylang Ylang
2 Tropfen Kardamon
2 Tropfen Vanille

Irma

10ml Basisöl (Mandelöl, Weizenkeimöl oder ein anderes geruchsneutrales Oel)
3 Tropfen Ylang Ylang
3 Tropfen Sandelholz
1 Tropfen Eukaliptus

Faranee

10ml Basisöl (Mandelöl, Weizenkeimöl oder ein anderes geruchsneutrales Oel)
3 Tropfen Weihrauch
3 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Zypresse

Tinkturen

Lavendeltinktur

Die Lavendeltinktur ist der alkoholische Auszug aus den Lavendelblüten. Unter der lateinischen Bezelchnung Tinctura Lavendulae bekommt man die braune Flüssigkeit beim Apotheker. Wenn man die Tinktur selbst zubereket, setzt man 10 g Blüten auf 190 g Alkohol (70%) an und lässt sie an einem warmen Platz gut verschlossen vier Wochen lang ziehen, bevor man die Tinktur abseiht.

 

Oele

Latschenkieferöl

Das Latschenkieferöl, auch Krummholzöl genannt, wird durch Wasserdampfdestillation von Nadeln und Zweigspitzen der Latschenkiefer gewonnen, vor allem in Tirol. Es hat einen sehr angenehmen, balsamischcn Geruch und wird häufig in Badepräparaten verwendet. In Verbindung mit warmem Wasser entwickelt es selne aromatischen Düfte, die heilend auf die
Atemwege wirken.

 

Sirup

Spitzwegrichsirup

Man pflückt die Spitzwegerich- und Breitwegerichblätter von Mai bis August.

Die frisch gewaschenen Blätter schichtet man lagenweise abwechselnd mit Kristallzucker in ein gut verschliessbares Gurkenglas von zirka drei Liter Inhalt. Man lässt die Lagen innerhalb mehrerer Stunden immer wieder zusammenfallen. danach fällt man nach, bis das Glas gefüllt ist. Wenn man mit der Hand die Lagen zusammengedrückt hat und kein Platz mehr für weitere Zucker- und Blätterlagen vorhanden ist, bedeckt man die oberste Lage mit einem alkoholbestrichenen Pergamentpapier und verschliesst das Glas gut.

Nun muss das Glas an einem dunklen Platz bei gleichmässiger Wärme drei Monate lang gelagert werden. Ein geeigneter Platz wäre ein gleichmässig warmer Keller.
Wenn man das alte Hausrezept ganz originalgetreu machen will, dann vergräbt man das Glas - falls man über einen Garten verfügt - etwa. 40 bis 50 cm tief unter die Erde. Man beschwert das Glas mit einem Ziegelstein und deckt die Erde darüber, so dass eine gleichmässige Erdwärme gesichert ist. Es ist ratsam, die Stelle zu kennzeichnen!

 Innerhalb von drei Monaten vergart bei gleichmässiger Wärme der durch den Zucker aus den Blättern ausgelaugte Saft zu Sirup.

Nach Ablauf dieser Zeit wird das Glas vorsichtig aus der Erde herausgenommen.

Nach dem klassischen Rezept presst man nun den Inhalt des Glases mit einer Fruchtpresse gründlich aus und kocht den gewonnenen Spitzwegerichsirup einmal auf.

Der Spitzwegerichhustensaft wird zusammen mit ein wenig Bienenhonig eingenommen. Er löst den Husten besonders rasch und es genügt, wenn man drei Esslöffel davon täglich einnimmt.